
Die internationale Normierung nach ISO 14000 ff hat bezüglich der Managementsysteme gemeinsame Grundsätze mit den internationalen Normen der ISO 9000-Reihe für Qualitätsmanagementsysteme.
Während sich Qualitätsmanagementsysteme (ISO 9000-Reihe) nach den Bedürfnissen der Kunden richten, befassen sich Umweltmanagementsysteme mit den Anliegen einer Vielzahl interessierter Kreise und mit dem wachsenden Bedürfnis der Gesellschaft nach dem Schutz der Umwelt.
Kundenzufriedenheit per se ist in der ISO 14001 nicht zu finden.
Die Norm DIN EN ISO 13485:2003 (QM-Systeme für Medizinprodukte) folgt in ihrer Systematik der Norm DIN EN ISO 9001:2008, jedoch sind beide Normen nicht völlig deckungsgleich.
Neben der speziellen Ausrichtung auf Medizinprodukte unterscheiden sich die beiden Normen wesentlich in zumindest einem wesentlichen Punkt:
Diese beiden Forderungen der Norm DIN EN ISO 9001:2008 lassen sich im geregelten, d. h. gesetzlich überwachten Bereich nicht nach objektiven Kriterien überprüfen.
Daher werden in der Norm DIN EN ISO 13485:2003 der Begriff „Kundenzufriedenheit“ durch den Begriff „Erfüllung der Kundenanforderungen“ und der Begriff „Ständige Verbesserung“ durch den Begriff „Aufrechterhaltung der Wirksamkeit“ ersetzt.
Nur Unternehmen, die am Standort Serien- und Ersatzteile für die Automobilindustrie produzieren, können nach der ISO/TS zertifiziert werden.
Unternehmen ohne eine Produktion vor Ort werden nicht zugelassen. Bevor sie aber zertifiziert werden können, müssen einige Nachweise aus den letzten 12 Monaten vorliegen.
Dazu gehören interne Audits, Reaktionspläne und Trends der Schlüsselindikatoren: